Vereinsfahrt nach Dresden 2025

Ein fröhlicher Rückblick auf unsere Jubiläumsreise vom 15. bis 19. Oktober 2025

Unser Jubiläumsjahr hatte schon so einige Höhepunkte zu bieten. Im Frühjahr begeisterten wir unser Publikum mit einem mitreißenden Jubiläumskonzert. Danach folgte eine aufregende Schützenfest-Saison mit vielen schönen Momenten und sogar dem Königsschuss unseres Tubisten Hubert. Und im Sommer brachten wir bei einer kleinen Tour durch die Gemeinde Musik und Freude in die verschiedenen Ortsteile. Nach diesen ereignisreichen Monaten war unsere Vereinsfahrt nach Dresden der verdiente Lohn für die Musikerinnen und Musiker: Eine gemeinsame Reise, um Geschichte, Kultur und natürlich die Musik in einer der schönsten Städte Deutschlands zu erleben. Die Vorfreude war riesig und die Stimmung einfach wunderbar – schon am Bahnhof war das Kribbeln spürbar. Niemand war zu spät, alle bestens gelaunt und sogar der Zug kam pünktlich. Das versprach einen guten Start für unvergessliche Tage!

MV Dalum - Gruppenfoto Vereinsfahrt Dresden

Mittwoch: Aufbruch, Ankunft und Kennenlernen

Nach einer rund 8-stündigen Zugfahrt mit einigen Umstiegen, lustigen Anekdoten und natürlich Musik im Gepäck, erreichten wir am Nachmittag unsere Unterkunft. Die Jugendherberge begrüßte uns mit offenen Türen – und einem kleinen Regelwerk, auf das wir nach der langen Anreise gerne verzichtet hätten: Listen ausfüllen, Schlüssel abgeben, exakt terminierte Essenzeiten und eine Zimmerabnahme am Sonntag. Doch als alles geklärt war, konnten wir auch schon wieder über die ganze Bürokratie schmunzeln und stellten fest, dass einige Regeln durchaus ihre Berechtigung hatten. Nach dem Abendessen gab es dann noch ein Jeopardy-Match, bei dem alle ihr Wissen unter Beweis stellen konnten und das am Ende nur durch eine Schätzfrage entschieden werden konnte. Danach ließen wir noch ein wenig den Tag Revue passieren, bis wir schließlich nach und nach müde, aber glücklich ins Bett gingen.

Donnerstag: Kultur, Architektur und mehr

Gestärkt durch ein ausgiebiges Frühstück machten wir uns am Donnerstag auf zur großen Stadterkundung. Unser Rundgang führte uns durch die historische Altstadt Dresdens: Von der Frauenkirche zum Residenzschloss, vorbei am königlichen Pferdestall und der Hofkirche bis hin zum Zwinger und dem Nymphenbrunnen. Die fachkundigen Guides erzählten spannende Details zu Architektur, Geschichte und den bewegenden Ereignissen, die in der Stadt stattgefunden haben. Dabei wurde deutlich, dass Dresden eine ausgeprägte Erinnerungskultur hat. Am Nachmittag gab es ein ganz besonderes Highlight – eine Emporenführung durch die Frauenkirche, bei der wir nicht nur bauliche Finessen bestaunen konnten, sondern auch einen atemberaubenden Ausblick über Dresden genießen durften. Für die Mutigen unter uns ging es noch weiter hinauf: Zur Kuppel der Frauenkirche, wo ein Panorama wartete, das niemand so schnell vergisst. Den Abend verbrachten wir entweder im Theater beim „Caveman“ oder fieberten beim Eishockeyspiel der Dresdner Eislöwen mit – für jeden Geschmack war etwas dabei.

Freitag: Sächsische Schweiz und Wanderabenteuer

Der Freitag startete früh, denn es ging raus aus der Stadt. Mit dem Zug fuhren wir zur beeindruckenden Festung Königsstein in der Sächsischen Schweiz. Bei einer spannenden Führung erfuhren wir nicht nur alles über die jahrhundertealte Geschichte der Festung, sondern auch über berühmte Persönlichkeiten und Gefangene, die dort einst ihr Dasein fristeten.

Nach dem Mittagessen teilte sich unsere Gruppe: Während die eine Hälfte zurück nach Dresden fuhr, machten sich die Wanderfreudigen auf den Weg zur Basteibrücke. Trotz Nieselregen hatten wir Spaß, genossen großartige Ausblicke und gönnten uns ein Kaltgetränk an der Bastei. Die Rückwanderung durch die Schwedenlöcher war abenteuerlich, und am Abend ließen wir den Tag in kleinen Gruppen entspannt ausklingen.

Samstag: Individuelle Entdeckungen und Teamgeist

Für den Samstag stand „Chill & Choose“ auf dem Programm. Jeder konnte nach Lust und Laune Dresden (und Umgebung) entdecken: Manche erklommen erneut die Frauenkirche, andere testeten die Zwinger Experience, schlenderten durch die Neustadt oder besuchten den Zoo. Ein paar Abenteuerlustige fuhren sogar bis zum Schloss Moritzburg, um den berühmten Schuh von Aschenbrödel zu bestaunen. Abends fanden sich viele von uns im Handballstadion wieder, bevor die Gruselführung durch die Semperoper ihren weniger schaurigen, aber umso faszinierenderen Abschluss fand. Die Erlebnisse des Tages sorgten für angeregte Gespräche und viel Gelächter im Aufenthaltsraum der Jugendherberge.

Sonntag: Abschied und Heimreise

Der Sonntag stand im Zeichen des Abschieds. Nach der Zimmerabnahme versammelten wir uns – wie es Tradition bei unseren Fahrten ist – für das große Gruppenfoto vor der Jugendherberge. Das Bild wird uns sicher noch lange an diese besonderen Tage erinnern! Anschließend ging es mit dem Zug, drei Umstiegen und wie immer bester Laune zurück nach Lingen. Trotz der Reisestrapazen kamen alle gesund und munter zu Hause an, und die Erinnerungen an Dresden werden uns noch lange begleiten.

Fazit: Gemeinschaft, Musik und jede Menge Glücksmomente

Unsere Vereinsfahrt nach Dresden war viel mehr als nur eine Reise: Es waren fünf Tage voller gemeinsamer Erlebnisse, neuer Eindrücke, Musik und Freude. Wir haben als Gruppe gelacht, gestaunt und gefeiert – und sind als Musikverein Dalum noch enger zusammengewachsen. Dresden hat uns verzaubert und inspiriert. Mit im Gepäck: Viele neue Geschichten, ein schönes Jubiläum und die Vorfreude auf weitere Ausflüge und die nächsten 50 Jahre voller Musik und Freundschaft!

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