Musikverein Dalum feiert Jubiläum mit toller Musik

Das Programm des Musikvereins Dalum umfasst neben den oft üblichen Bereichen der Walzer- und Marschmusik auch moderne Kompositionen aus der Filmmusik oder den aktuellen Schlager- und Popabteilungen der internationalen Hitparaden. Jetzt beging der Verein sein 40-jähriges Jubiläum mit einem großen Festkonzert. 

Die Wessling-Halle in Dalum konnte die Zuhörer kaum fassen, die zum Jubiläumskonzert gekommen waren. Etwa 400 Gäste wollten hören, was eine der besten Big-Bands der Region derzeit im Programm hat. Die Moderatoren Marco Erlenkamp und Dirk Kuper, Mitglieder des Orchesters, führten gut vorbereitet durch den Abend, der ein Glanzlicht des Jubiläumsjahres wurde. 

Fein aufeinander abgestimmt

Leiterin Ellen Schabos hatte es geschafft, die Nuancen einer großen Band sauber herauszuarbeiten. Blech- und Holzbläser waren fein aufeinander abgestimmt. Den Zuhörern wurde eine gelungene Mixtur aus älteren und neueren Kompositionen geboten. Da glänzte das Orchester so fort zu Beginn mit der „Mission  Impossible“-Komposition und konnte durchaus mit dem Säbeltanz von Aram Chatschaturjan überzeugen. Glänzend als Bigband-  Version gespielt der Welthit „Music“ von John Miles, den dieser bereits 1976 mit großem Orchester zur Uraufführung brachte und  heute immer noch ein Ohrwurm der besonderen Güte ist. 

Klassiker 

Bevor der Nachwuchs des Musikvereins, die kleine Bläserklasse, zeigen konnte, dass auch mancher Posaune und Tuba schon der ein oder andere wohlklingende Ton entlockt werden konnte, spielte die Band Klassiker von Ennio Morricone, der erst im Februar den Oscar für die beste Filmmusik zu „The Hateful Eight“ von Quentin Tarantino erhalten hatte. Mit der Musik des auch bereits gut zwei Jahrzehnte alten Filmhits „Der König der Löwen“ von Hans Zimmer ging es in die zweite Runde des Abends, die ebenso überzeugen konnte.

Kleine Gespräche 

Zwischendurch gab es immer wieder eingestreute Informationen der Moderatoren. Kleine Gespräche mit ehemaligen Musikern des Orchesters sorgten für viel Abwechslung des gelungenen und interessanten Musikabends. Schön auch die Idee, zwei ehemalige Dirigenten einzuladen, die ebenso zeigten, dass sie selbst nach einigen Jahren immer noch das richtige Gefühl für den Taktstock und den guten Draht zum Orchester hatten. So dirigierte Guido Kramer immer noch mit voller Hingabe „The Blues Brothers Revue“ und Manfred Hachmer zeigte beim Stück Leningrad, dass auch er ein Orchester immer noch gut zu führen vermag. 

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